Alfredo Häberli – 2017

Als Kurator von Atelier Pfister ist Alfredo Häberli immer wieder mit Themen konfrontiert, die nicht unbedingt in die Kategorie von aufwendigen Produktentwicklungen fallen, sondern in die der Gestaltung von guten Basics. Dabei geht es um Produkte, die sich bewährt haben, gewissen Standards unterliegen und bei denen der Einsatz von neuen Materialien sowie die Definition der Farbpalette im Vordergrund stehen. Auch wenn der Beschaffungsaufwand für solche Basics viel geringer ist, bedarf ihre Auswahl und Umsetzung der gleichen Aufmerksamkeit und Ernsthaftigkeit wie das Briefing für ein grundlegend neues Produkt. Solche Basics setzt Alfredo Häberli mit seinem Studio und in enger Zusammenarbeit mit den Category-Managern von Atelier Pfister um. 

Atelier Pfister hat sich seit der Lancierung im Jahr 2010 zu einer Gesamtkollektion entwickelt, die ein breites Spektrum an Einrichtungsbedürfnissen im privaten Zuhause abdeckt. Dazu gehören auch Produkte, welche die Einrichtung komplettieren, Akzente setzen und den Alltag verschönern. Alfredo Häberli hat sich deshalb bei den neuen Basics gefragt: Was brauche ich auf dem Bett, im Bad, in der Küche, auf dem Tisch oder auf dem Sekretär?

Wasser- und Weinglas OBERGLATT
Vor drei Jahren entwarf Alfredo Häberli die erste Tischkollektion für Atelier Pfister. Das Geschirr SEEFELD und das Besteck ILLNAU wurden vom Markt gut aufgenommen, wohingegen das Glas NEERACH, nicht zuletzt aufgrund des zu hohen Preises (mundgeblasenes Glas), weniger erfolgreich war. Für Häberli Motivation genug, um neue Gläser zu entwickeln, die günstiger in der Herstellung und im Verkauf sind. Entstanden sind das schlichte Wasser- und das Weinglas OBERGLATT für den Alltag. Ein schönes Starterset, das sich ideal mit SEEFELD und ILLNAU kombinieren lässt.

Wasserglas, CHF 9.95
Weinglas, CHF 14.95

Holzbretter BAUMA
Alfredo Häberli verwendet zuhause Holzbretter nicht nur, um darauf zu schneiden, sondern auch immer wieder zum Servieren. So erfüllen auch die neuen Holzbretter BAUMA je nach Form und Grösse ganz unterschiedliche Funktionen. Einmal inspirieren sie zum lustvollen Zubereiten von Speisen. Ein andermal überraschen sie die Gäste als unkonventionelle Servierplatten. So oder so sollen sie in der Küche oder auf dem Tisch eine rundum schöne Form abgeben.

Holzbretter in diversen Grössen und Formen, Wallnussholz (USA), ab CHF 9.95

Frotteewäsche ZUMIKON
Das Design der Frotteewäsche ZUMIKON erinnert Alfredo Häberli an Wassertropfen oder Perlen, die zu einer Kette aneinandergereiht werden. Die Frotteewäsche überrascht durch zwei verschiedene Dessins. Augenfällig ist der schöne Glanz, der sich durch die spezielle Waschung ergibt.

Seifenlappen, 30 × 30 cm, 100 % Baumwolle, in Anthrazit, Beige, Indigo, CHF 4.95
Gästetuch, 30 × 50 cm, 100 % Baumwolle, in Anthrazit, Beige, Indigo, CHF 8.95
Handtuch, 50 × 100 cm, 100 % Baumwolle, in Anthrazit, Beige, Indigo, CHF 24.95
Duschtuch, 70 × 140 cm, 100 % Baumwolle, in Anthrazit, Beige, Indigo, CHF 34.95
Badematte, 60 × 90 cm, 100 % Baumwolle, in Anthrazit, Beige, Indigo, CHF 39.95

Bettwäsche STÄFA
Die grösste Herausforderung, wenn man mit Farbe arbeitet, ist, an nichts zu denken und nur die Farben zu sehen. Wie schon bei der Bettwäsche LINDAU war auch bei der Kollektion STÄFA das Kolorit die Hauptaufgabe. Dieses wird durch die Haptik, Optik und Qualität des gewaschenen Satins zusätzlich unterstrichen. Denn ohne Farbe kein Glanz, so der Gedanke von Alfredo Häberli zur Kollektion STÄFA aus gewaschenem Satin.

Bettwäsche, Satin, 100 % Baumwolle, in Nachtblau, Petrol, Dunkelgrün, Schiefer, Kiesel, Gold, Beige, Silber, Weiss, Violett, Weinrot und Pflaume, Kissenanzug ab CHF 24.95, Duvetanzug ab CHF 99.95

Bettwäsche LINDAU
Für die beliebte Leinenbettwäsche hat Alfredo Häberli neue trendige Farben definiert und verschiedene dezente Dessins entwickelt.

Bettwäsche, 100 % Leinen, in Snow, Nachtblau, Aqua, Sand, Kiesel, Jade, Lime, Indigo, Mauve, Salt/Pepper, gestreift, getupft, Kissenanzug ab CHF 29.–, Duvetanzug ab CHF 129.–

Papeterie-Kollektion WINKEL
Als Kontrapunkt zu der zunehmend digitalisierten Welt erfreuen sich der gute alte Bleistift und der Kugelschreiber, mit denen man seine Gedanken in einem schönen Notizbuch festhält, wieder grosser Beliebtheit. Diese Alltagsgegenstände sollen nicht nur praktisch sein, sondern auch haptisch und ästhetisch ansprechen. Mit der neuen Papeterie-Kollektion WINKEL, bestehend aus Blei- und Farbstiften, Kugelschreibern, Notizbüchern und -heften sowie Papierboxen und -mappen, die Alfredo Häberli für Atelier Pfister definiert hat, kann man auch unterwegs im Alltag kleine und persönliche Designstatements setzen.

Kugelschreiber, in Schwarz und Chrom, CHF 19.95
Farbstifte, 6er-Set, Blau-, Rot-, Grüntöne, CHF 9.95
Etui mit 3 Bleistiften, Karton, in Schwarz, CHF 8.95
Notizbuch, L und XL, Leder, in Cognac mit grünem Gummiband, ab CHF 44.95
Notizbuch, A5, in Schwarz, Taupe, Mint, CHF 12.95
Notizhefte, L und XL, 2er-Set, in Weiss, Blanko, liniert, kariert, ab CHF 9.95
Notizhefte, A4 und A5, in Schwarz, Taupe, Mint, Blanko, liniert, ab CHF 4.95
Organisationsmappen, A4, 5er-Set, in Schwarz, Taupe, Mint, CHF 9.95
Box mit Deckel, A4, Karton, in Schwarz, Taupe, Mint, CHF 12.95
Halterung für Tablet und Smartphone, Ahorn massiv (Deutschland), natur, ab CHF 14.95
Schale für Stifte, Ahorn massiv, natur, CHF 24.95
Stifthalter, Ahorn massiv, natur, CHF 9.95

Vita
Alfredo Häberli wurde 1964 in Buenos Aires geboren und kam als Jugendlicher mit seiner Familie in die Schweiz, wo er an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich (heute ZHdK) Industriedesign studierte. Bereits als Student organisierte er Ausstellungen am Museum für Gestaltung Zürich (MfGZ) und gründete 1991 sein eigenes Designstudio in Zürich.

Zu seinen Auftraggebern zählen international renommierte Firmen wie Alias, Camper, Georg Jensen, Iittala, Kvadrat, Moroso und Vitra. Für den deutschen Systemhausbauer Baufritz entwickelte er ein Gebäudeensemble zwischen Objekt und Architektur, und für BMW erforschte er die Mobilität der Zukunft. Seine Werke waren 2008 in der monografischen Umschau «SurroundThings» im MfGZ, in vielen weiteren Ausstellungen sowie rund zehn Jahre später auch im Zentrum Paul Klee in Bern zu sehen.

Mit seinen Ausstellungskonzeptionen, Architekturprojekten und Designentwürfen gehört er zu den gefragtesten Designern weltweit. Er vermag Tradition und Innovation, Freude und Energie in seinen Projekten zu vereinen. So setzt er Zeichen um Zeichen in der Designgeschichte. 2014 erhielt er dafür den «Grand Prix Design» vom Schweizer Bundesamt für Kultur.

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