SENGI – This Weber

Mit SENGI stellt er alles auf den Kopf

Die Ausgangslage war klar: Der Kurator Alfredo Häberli wünschte ein universelles Möbel, das auch als Couchtischchen, als Beistell-, Nachttisch- oder als Staumöbel seine Dienste tut. Die Antwort von This Weber heisst SENGI. «Es war ausdrücklich gefordert, dass das neue Möbel in zwei unterschiedlichen Positionen einsetzbar ist», so This Weber. Beim Entwurf liess sich der Zürcher Designer von einfachen Metallmöbeln aus den 1930er bis 1950er Jahren inspirieren – insbesondere jenen von René Herbst oder Mathieu Matégot. Der Verwandlungskünstler SENGI präsentiert je nach Position neue Formen und Funktionen. Im Querformat dient er als niedriger Kaffeetisch, der so leicht ist, dass man ihn auch als Tablett oder Etagere verwenden kann. Dreht man SENGI hochkant, dient er als Couchtisch, als Nachttisch oder als Ablagemöbel. Selbst als Gartenmöbel kann man ihn einsetzen. Da sich zwischen den zwei Ablageflächen Kabel durchziehen lassen, eignet sich SENGI auch zum Verstauen von Internet-Boxen, Netzgeräten und langen Stromkabeln. Seine charakteristische Loch-Perforierung sorgt nicht nur visuell für Leichtigkeit, sondern macht aus dem Beistelltisch ein Leichtgewicht. Und last, but not least: SENGI ist grosses Design zum kleinen Preis. Sengi ist eine Strasse in Wila (Kanton Zürich).

VITA

Nach einer Mechanikerlehre studierte This Weber (*1973, Zürich) an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich (heute ZHdK). Schon früh arbeitete der Designer an Projekten für namhafte Firmen wie Eternit oder Gebrüder Thonet. Im April 2010 gründete er sein eigenes Atelier in Zürich. Heute entwirft er Produkte und Möbel für nationale und internationale Firmen. In seinen Entwürfen widerspiegelt sich die Suche nach dem Unaufgeregten, der Einfachheit und der Klarheit der Dinge. Für Atelier Pfister entwirft er seit 2011. Seine Handschrift findet sich in der Stuhlserie WIL/WILA, in der Tischserie TABLAT, im Möbelprogramm ZIL, in der Beistelltischkollektion SALAND und im Sofa CENTRAL. Die Namen seiner Möbelstücke sind Ortschaften, Strassen und Orte seines Heimatkantons Zürich.


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